Chirurgensuche: Qualifikation
Auch eine gute Qualifikation ist keine Garantie für den Erfolg der Operation – sie macht ihn aber deutlich wahrscheinlicher. Informationen zu den nachfolgenden Qualifikationskriterien können sie in Ordinationen, bei Krankenhäusern oder auch bei der Ärztekammer abfragen.
Training:
Ideal sind drei bis vier Jahre plastisch-chirurgisches Training, nachdem zuvor eine Facharztausbildung für Allgemeinchirurgie oder Unfallchirurgie absolviert wurde, die mindestens sechs Jahre dauert. Erst mit dieser Grundausbildung hat der Plastische Chirurg ein solides „Fundament”.
Facharztzulassung:
Der Arzt Ihrer Wahl sollte eine Facharztzulassung für Plastische Chirurgie haben. Am besten ist es, wenn er zusätzlich den Titel „Ausschließlich Ästhetische Chirurgie” führen darf. Dieser Titel wird nur von der jeweiligen Landesärztekammer vergeben und kann dort jederzeit nachgefragt werden.
Erfahrung:
Garantie gegen einen Misserfolg ist auch Erfahrung nicht, nichtsdestotrotz sind Sie bei einem erfahrenen Chirurgen sicher besser bedient als bei einem Anfänger. Es macht auch einen Unterschied, ob der Arzt Ästhetische Chirurgie nur nebenbei - einmal im Monat, einmal in der Woche praktiziert, oder ob dies seine Hauptbeschäftigung ist.
Berufliche Vereinigung:
Es gibt berufliche Vereinigungen für Ästhetische Chirurgen. Für Österreich ist die Wichtigste in der Ärztekammer, die der Fachärzte für Plastische oder auch die „Europäische Akademie für Kosmetische Chirurgie”.