Brauenhebung
Bei der Brauenhebung oder beim Stirnlifting werden die Weichteile der Stirne inklusive der Braue gehoben. Mitgebrachte Fotos aus früheren Lebensaltern unterstützen meist die Planung, sodass man zunächst einmal feststellen kann, wie stark die Brauen gehoben werden sollen, um entweder so wie früher auszusehen oder überhaupt frischer zu wirken. Manchmal hängen die Brauen, besonders in den seitlichen Anteilen, so stark, dass auch das Sehfeld eingeschränkt ist. Von Fall zu Fall ist eine Kombination mit einer Straffung der Oberlidhaut sinnvoll.
Neuerdings gibt es Methoden, das Gewebe mit kleinen Häkchen oder einem ähnlichem Fremdkörper in der Tiefe aufzuhängen. Manchmal ist der Gewebsüberschuss aber so stark, dass man besser – entweder in der behaarten Kopfhaut oder am Rande der Haarlinie - einen Hautstreifen entfernt, um das Problem dauerhaft zu lösen.
Auch hier ist eine eingehende Besprechung und Untersuchung sinnvoll, weil sich das Vorgehen nach besonderer Vorliebe des Patienten wie Haartracht und andere Gegebenheiten richtet. Die meisten Leute ziehen eine Allgemeinnarkose für diese Operation vor.